Parkett verlegen

Selbst ist der Mann. Handwerker sind teuer und so mancher Handgriff im Haushalt kann eben auch selbst erledigt werden. Natürlich ist das Klischee des stolzen Heimwerkes, der am Ende dann doch alles kaputt macht, nicht ganz unbegründet. Doch zu oft traut man sich zu wenig zu und lässt den teuren Handwerker kommen, anstatt es selbst zu machen. Aber ein Profi Heimwerker wird man nicht von heute auf morgen. Gerade Leute in weniger praktisch veranlagten Berufen brauchen meist länger, bis sie mit dem Heimwerken klarkommen. Deswegen ist Arbeiten nach Anleitung Pflicht. Und nicht den Stolz Überhand nehmen lassen bei Dingen, die man selbst noch gar nicht hingekommen kann.

Auch ohne Profi zum Erfolg

Fürs Parkett verlegen gilt das heutzutage aber nicht mehr. Wie im weiteren Verlauf des Blogs noch zu sehen sein wird, gibt es so einiges, was man selbst effizient und sicher erledigen kann, etwa Fliesen legen oder Tapezieren. Hier soll es aber um das Parkett verlegen gehen. Inzwischen ist dies relativ einfach geworden. Neue Erfindungen, wie das Klickparkett lassen das Parkett verlegen zur einfachen Übung werden. Nichtsdestotrotz gibt es einiges zu beachten, wenn es nachher nicht beulig und schief aussehen soll.

Was ist zu beachten?

Besonders für das Verkleben von Parkett gibt es einiges, was beachtet werden muss. So dürfen Zement-, Calcium-, und Magnesialanstriche eine bestimmte Feuchte nicht überschreiten. Der Untergrund muss von sämtlichen Verunreinigungen befreit und darüber eben sein. Ist dies nicht der Fall, so kann man Riss und ähnliches mit Epoxidharz verdichten. Wenn das allein nicht hilft, muss gespachtelt werden, um eine gerade Fläche zu schaffen. Dies ist die eigentliche Schwierigkeit beim Verkleben von Parkett, das eigentliche Verlegen hinterher ist weniger das Problem. Auf das Verschrauben von Parkett wird lieber nicht eingegangen, da es eine zu komplizierte Prozedur ist, um sie allein auszuführen. Das besonders bei Heimwerkern beliebte Klicksystem ist da schon eher geeignet.

Unterschiedliches Parkett, unterschiedliche Technik

Es ist eine der drei Formen der sogenannten „schwimmenden“ Verlegung. Bei dieser Prozedur werden die Verlegeeinheiten nur seitlich miteinander verbunden und nicht mit dem Untergrund. Dieser wird mit einer Unterlegmatte gegen späteren Trittschall abgesichert. So ist das Parkett also nur seitlich verbunden, nicht jedoch mit dem Boden selbst. Verbunden wird etwa mit Leim, kaum noch mit Metallbügeln und, immer öfter, mit dem sogenannten Klicksystem. Bei letzterem müssten die Einheiten nur ineinandergeschoben werden. Vor dem Kauf sollte man sich allerdings über das jeweilige System informieren, da es nicht einheitlich ist.

Jeder Hersteller besitzt ein eigenes System, dass sich von anderen gravierend unterscheiden kann. So gibt es bessere und schlechtere Systeme. Hierüber muss man sich beim Händler informieren, der Tipps geben kann für die richtige Auswahl. Der Vorteil des Klicksystems ist, dass einmal geschlossene Fugen nicht mehr auseinandergehen und beim Weiterarbeiten automatisch geradeziehen. Natürlich kann es trotzdem zum ein oder anderen Malheur kommen, aber dagegen ist wohl kaum ein Heimwerker, geschweige denn Handwerker, gefeit.